Fragen zu Ethik und Moral

Welchen Sinn macht es, jungen Menschen die Kompetenz zu vermitteln, daß sie entscheidungsfähig und diskursfähig sind?

Veröffentlicht am 26.05.2017

Was Schulen und Hochschulen den Lernenden vermitteln, hat wenig mit Ethik zu tun. Aus Verärgerung über die Vermischung von Moral und Ethik hat Christoph Schmitt ein Buch geschrieben. Titel: „Die Moral ist tot. Es lebe die Ethik – Warum ethische Bildung Schule machen muß.“

„Der Sinn der Ethik besteht darin, daß wir aus der Differenz zwischen Moral und Ethik lernen, wie wir in Zukunft unsere Gemeinschaft einigermaßen sinnvoll gestalten können.“ Bildungsinstitutionen verharren in einem moralischen Korsett und beflügeln nicht die Weiterentwicklung von Demokratie, Menschenrechte, Ökologie, Gerechtigkeit und Ökonomie.

Moralischer Ablaßhandel

„Moralvermittlung in Schulen und Hochschulen heißt vor allem, daß wir in der Erziehung lernen, was man tut und was man nicht tut. In der Schule lernen wir ganz bestimmt gesellschaftliche Strukturen, Hierarchien, wir lernen, wer das Sagen und die Macht hat. Und wir lernen eigentlich, daß gut begründetes Argumentieren nicht wirklich weiterhilft“, so Schmitt im ichsagmal.com-Autorengespräch.

In dieser Grundschule pflanzen die Schüler ihr Essen selbst an

Lernen fürs Leben – in einer Grundschule in Uruguay sind das mehr als bloße Worte. Das Schulgebäude ist zu 70 Prozent aus recycelten Flaschen, Dosen und Reifen gefertigt. Geheizt wird mit selbst produziertem Ökostrom und überall auf dem Gelände wächst Gemüse. Die Kinder pflanzen es selbst an, versorgen es und verspeisen es dann als Zutaten zu ihrem Mittagessen in der Schule.

Dieser Film ist lehrreicher, als jahrelanger Schulbesuch!

Dieser Film wurde weltweit bereits über 100 Millionen Mal gesehen, hier geht es zum Youtube Kanal von THRIVE Movement

Fröbel-Kran

Im häufigen Einsatz.

„Sehr gut war die Einbindung des Kranes in die Teambildungstage der neuen Fünftklässler.“ Marco Schlichting-Peters, Schulsozialarbeit Amt Sandesneben/Nusse (2016)

neuer Elternbrief

Liebe Eltern,

unser Schulverein braucht Sie!

Bereits seit 1953 besteht unser Schulverein. Er ergänzt unsere Schule und fördert vor allem Ihre Kinder dort, wo öffentliche Mittel fehlen.

In den vergangenen Jahren konnten so viele Anschaffungen getätigt werden, welche Ihren Kindern zu Gute kommen.

Einige Beispiele:
Tower of Power für die Schulsozialarbeit,
Pausenkisten für die Grundschule,
LEGO-Roboter für den Fachbereich Technik,
Djemben für den Musikunterricht,
… weitere Beispiele und Bilder aus unserer Galerie:

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Schon zu Beginn der Schulvereine im letzten und vorletzten Jahrhundert gehörte es zum „guten Ton“, sich ehrenamtlich zu engagieren, wer dazu keine Zeit hat, darf gerne finanzielle Hilfe leisten.

Der Regelbeitrag beträgt 2,00 € im Monat (wir buchen dann jährlich 24,00 € von Ihrem Konto ab), der Mindestbeitrag beträgt lediglich 1,00 € im Monat (ebenfalls jährliche Abbuchung von 12,00 €).

Ihre Mitgliedschaft endet automatisch, wenn Ihr jüngstes Kind unsere Schule verlässt, oder durch schriftliche Kündigung zum Schuljahresende (bitte dann vor den Sommerferien kündigen).

Natürlich ist Ihnen freigestellt, einen höheren Beitrag zu zahlen, oder unserem Schulverein eine Spende zukommen zu lassen (Spendenbescheinigung auf Wunsch, bei Beträgen über 200,00 € automatisch).

Nun haben Sie die Wahl:

  • keine weitere Unterstützung
  • ich möchte als Delegierte/r konstruktiv mitarbeiten (bitte melden Sie sich, Ihre Mitgliedschaft ist dafür Voraussetzung)
  • ich will spenden (Schulverein Sandesneben e.V., IBAN DE59 2305 2750 0008 0011 54, Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, BIC: NOLADE21RZB)
  • ich werde Mitglied – bitte füllen Sie unsere Beitrittserklärung aus.

Haben Sie weitere Fragen? So oder so, wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße

Henning Munte, für den Schulverein